Kneiptour in den Vordertaunus
Frankfurt Eiserner Steg - Nied - Sossenheim - Sulzbach - Schwalbach
- Kronthaler Quellen - Opel-Zoo - Königstein -
Rettershof - Fischbach - Hof
Gimbach - Gundelhardt - Meisterturm
- Hofheim
Aus der Großstadt ganz cool in den Vordertaunus und
dann von Kneipe zu Kneipe? Versuchen Sie es mal mit dieser Tour, die
Ihnen garantiert das Frankfurter Umland in neuem Lichte präsentiert.
| Start: |
Frankfurt: Eiserner
Steg |
| Ziel: |
Hofheim |
| Streckenlänge: |
44 km |
| Streckencharakter: |
Fast nur auf ruhigen,
meist asphaltierten Wirtschaftswegen; keine langen, kraftzehrenden
Anstiege |
| Sehenswürdigkeiten: |
Opel-Zoo |
| Einkehrmöglichkeiten:
|
außerhalb der Ortschaften:
Wiesenhof Scheu; Café im Opel-Zoo; Rettershof (Di. Ruhetag); Hof
Gimbach (Mi.); Gundelhard (Mo.); Meisterturm (Di) |
Opel-Zoo
Was den Opel-Zoo von städtischen Zoos wie dem Frankfurter
unterscheidet, ist der etwas größere Freiraum, den die Tiere hier
genießen. Die Haltung in möglichst freier und natürlicher Umgebung
war eines der Grundanliegen des Zoo-Gründers.
Der offizielle Name ,,Georg von Opel-Freigehege für
Tierforschung" weist auf den ursprünglichen Gedanken hin, der Verh
altensforschung gewissermaßen ein Laboratorium bereitzustellen, in
welchem Tiere sich in großzügigen Gehegen frei und vor allem in weitgehend
natürlichen Sozialverbänden bewegen können. Gleichzeitig sollte aber
auch den Stadtmenschen Erholung, Freude am Tier und zoologische Bildung
vermittelt werden.
Diesem Anliegen entspricht nicht nur die - speziell
für Kinder - gezielte Kontaktpflege zum Tier wie im ,,Streichelzoo",
sondern auch das Taunus-Naturkundemuseum oder der Naturlehrpfad. Auf
Kinder üben außerdem die großen Spielplätze mit vielen Geräten eine
große Anziehungskraft aus.
Georg von Opel (1912-71) war ein vielseitiger Mensch:
Einerseits setzte einerseits als Unternehmer die Familientradition
fort, hatte aber schon in jungen Jahren den Ehrgeiz entwickelt, herausragende
Leistungen auch auf Gebieten zu erbringen, auf denen sein Name und
Besitz nicht zählte: Sport und Zoologie. So war er siebenfacher Deutscher
Meister im Rudern und begann schon in den 30er Jahren im Taunus Wildgatter
für Damwild, Steinböcke und Elche einzurichten. 1956 erwarb er dann
das ausgedehnte Areal, auf welchem sich heute der Zoo befindet.

Rettershof
1146 als Prämonstratenserkloster gegründet. 1559 wurden
die letzten Nonnen von weltlichen Herren vertrieben, seitdem Hofgut.
Heute fein herausgeputzt: Prächtiges Tor mit bunten Lüftelmalereien
und Kreuzwegreliefs, links im Durchgang ,,Gebet eines Pferdes" und
weitere Spruchweisheiten an den Wänden.

Hof Gimbach
Der seit 1731 das Schankrecht besitzende Hof kann auf
eine über 1000jährige Geschichte zurückblicken: 1890 wurde auf seinem
Gelände der sog. ,,Roteldis-Stein" gefunden, ein Grabstein aus der
Zeit um 730, der beweist, daß hier schon damals eine Siedlung bestand.
In der gemütlichen Gaststube oder draußen im Schatten
der Kastanien bleibt man beim hauseigenen Äpfelwein nur allzu leicht
hängen, vor allem dann, wenn man in Gesellschaft unterwegs ist. Im
Sommer finden hier Veranstaltungen statt, über die Sie sich vor Antritt
Ihrer Tour informieren können. Tel. 06195/3241. Ruhetag: Mittwoch
|| www.hof-gimbach.de

Meisterturm
Eine nach ihrem Erbauer benannte Stahlgerüstkonstruktion
von 1929, die einen herrlichen Rundumblick über die Taunuswälder,
Hofheim und die Rhein-Main-Region bietet. Zu seinen Füßen liegt -
die letzte unserer Taunuskneipen...
